Sonstiges

Der Rat der Stadt Köln hat am 16.11.2000 die Resolution "Keine Toleranz für Gewalt an Frauen" einstimmig beschlossen und unterstützt damit die Arbeit des Aktionsbündnisses zum 25.11.
Der Antrag wurde parteiübergreifend von 33 Kölner Ratsfrauen gestellt: Gaby Schlitt, Brigitta Radermacher, Ulrike Loida, Ingrid Necks, Renate Canisius, Angela Spizig, Dörte Gerstenberg, Petra Grah und viele andere.

Das Kölner Aktionsbündnis engagiert sich schon seit seiner Gründung gegen Gewalt gegen Frauen in der Werbung und hatte dazu beispielsweise beim Aktionstag im Jahr 2000 auch eine Vertreterin des Deutschen Werberates zur Podiumsdiskussion geladen. Auch im Forderungskatalog, der im Dezember 2000 an Kölner Presse und Politik übergeben wurde, ist der Verzicht auf sexistische Werbung in Köln enthalten. Irmgard Kopetzky, als Vertreterin des Aktionsbündnisses, nahm am Mittwoch, 19.2.2003 an einer Gesprächsrunde teil, die klären sollte, ob wir in Köln sexistische Werbung schon im Vorfeld verhindern können.
Eingeladen hatte die Bürgermeisterin Angela Spizig.
Presse-Mitteilung von Bürgermeisterin Angela Spizig

Mit Hilfe von Protestbriefen ist es uns bereits mehrmals gelungen, erfolgreich Einfluss zu nehmen - zum Beispiel gegen die geplante Party des FC-Fan-Projekts im Pascha-Tabledance.

Der Verein arbeitet außerdem aktiv beim Arbeitskreis ‚Gegen Gewalt an Frauen' mit, der beim Kölner Frauenamt angesiedelt ist und sich regelmäßig zum Erfahrungsaustausch und der Planung von Öffentlichkeitsaktionen trifft.

Darüber hinaus wurde Kontakt zu ähnlichen Bündnissen und Vereinen in anderen deutschen Städten (z.B. München und Berlin) aufgenommen - das Ziel ist eine bundesweite Vernetzung, an der in den nächsten Jahren weiter gearbeitet werden soll.