Ausstellung "Das Fräulein und der Stöckelschuh - die alltägliche Gewalt gegen Frauen"

Das Kölner "Aktionsbündnis zum 25.11. - Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen" hat im November 2000 eine Ausstellung konzipiert, die zuerst im Kölner Gürzenich und seitdem 9 Mal in Köln und fünf weiteren Städten zu sehen war.
Die Ausstellung kann leider nicht mehr verliehen werden. Wir können jedoch gerne eine Infomappe und den Ausstellungskatalog zuschicken, damit das Ausstellungskonzept vor Ort übernommen werden bzw. als Vorbild dienen kann.

Mit dieser Ausstellung bezogen Kölner Bürgerinnen und Bürger - darunter zahlreiche Prominente - Stellung.
Die Ausstellung bestand aus 36 Stellwänden mit je einem Exponat, einem Spruch und dem Bild desjenigen/derjenigen, der/die das Exponat zur Verfügung stellte.
Dies waren:
Dr. Fritz Behrens (Innenminister von NRW), Katy Karrenbauer, Kai Pflaume, Tina Ruland, Hella von Sinnen, Minh-Khai Phan-Thi, Daniel Bittner, Lisa Ortgies, Andreas Dieck, Bettina Flitner, Ulla Kock am Brink, Joey Kelly, Fritz Schramma (Kölner OB), Jürgen Roters (Regierungspräsident) und viele andere.
Die Ausstellung sollte für das Thema sensibilisieren und zur Diskussion anregen. Ziel war es, ein Klima zu erzeugen, in dem Männergewalt an Frauen wahrgenommen und geächtet wird.

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Keine Toleranz für Männergewalt an Frauen!


Die Ausstellung aufgestellt im Kölner Kalk-Karree.
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Die Ausstellung war im November 2003 erneut in Köln zu sehen. In Kooperation mit dem Sozialdezernat der Stadt wurde sie im neuen Kalk-Karree gezeigt.
Presseberichte zur Ausstellung in Köln:
Kölnische Rundschau: 'Gewalt auch ohne Schläge'
Kölner Stadtanzeiger:
'Eine Schande für uns Männer'
Kölnische Rundschau: 'Anstößige Objekte?'

Im November / Dezember 2004 war die Ausstellung im Foyer des Deutschen Städtetages in Köln zu sehen. Sie wurde vom Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Dr. Articus, eröffnet.

In den vergangenen Jahren wurde die Ausstellung unter anderem bereits in Aachen, Bergheim, Meschede, Wetzlar und Münster gezeigt und hatte dadurch schon mehrere Tausend BesucherInnen.

Mittlerweile wurden darüber hinaus in anderen Städten Ausstellungen organisiert, die unserer Idee nachempfunden wurden:

1. Bielefeld: der Frauennotruf hat zum 20-jährigen Bestehen eine Ausstellung mit dem Titel 'Bielefeld setzt Zeichen' entwickelt. Sie war im November 2002 in der Bürgerberatung neben dem Rathaus zu sehen. Rund 30 Persönlichkeiten aus Bielefeld haben damit öffentlich Stellung zum Thema bezogen, darunter z.B. der Oberbürgermeister David Eberhard, die Psychotherapeutin Michaela Huber, die Rechtsanwältin Heidi Saarmann, die Ärztin Dr. Luise Reddemann, der NRW-Minister Michael Vesper, die Telefonseelsorge Bielefeld, das Polizeipräsidium Bielefeld, Arminia Bielefeld und viele mehr.
Weitere Infos auch auf der Homepage des Notruf Bielefeld, www.frauennotruf-bielefeld.de.

2. Frauenberatungsstelle Beckum: auch hier gab es zum Jubiläum im November 2002 eine Ausstellung mit dem Titel 'Meine Meinung zu Männergewalt an Frauen und Mädchen', die im Ständesaal zu sehen war.
Weitere Infos auf www.frauenberatung-beckum.de

3. Berlin: Am 4. Dezember 2002 wurde die von der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH organisierte Ausstellung ‚Die Dinge beim Namen nennen - Gewalt gegen Frauen im Alltag' eröffnet. Mehr darüber erfahren Sie aus dem folgenden Pressetext:
Die Dinge beim Namen nennen: Gewalt gegen Frauen

(Um diese Datei betrachten zu können, brauchen Sie den kostenlosen Acrobat Reader)

und unter der Internetadresse:
www.gtz.de/violence-against-women/deutsch/highlights/highlights.htm#ausstellung

4. Der Notruf Münster hatte anläßlich des 20-jährigen Bestehens einen Teil unserer Ausstellung (15 Tafeln) ausgeliehen und sie mit 4 eigenen Exponaten aus Münster ergänzt. Vom 27.-29.11.2002 war die Ausstellung im Gesundheitshaus zu sehen. Weitere Infos auch unter www.muenster.org/notruf.
Die Frauenbeauftragte der Stadt Münster war von dieser Sache so begeistert, dass sie jetzt für 2003 plant, die vier Münsteraner Tafeln um weitere Exponate zu ergänzen und eine eigene Ausstellung auf die Beine zu stellen.

Teile der Ausstellung sind noch bis einschließlich Freitag, 25.11.2011 (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) täglich von 12-16 Uhr in der evangelischen Informationsstelle an der Antoniterkirche (Cafè Stanton, Schildergasse 57, KVB Neumarkt) zu sehen. Zusätzlich gibt es einen Infotisch von Organisationen und Vereinen, die in Köln gegen Gewalt an Frauen und Mädchen arbeiten.

Die Ausstellung kann leider nicht mehr verliehen werden. Wir können jedoch gerne eine Infomappe und den Ausstellungskatalog zuschicken, damit das Ausstellungskonzept vor Ort übernommen werden bzw. als Vorbild dienen kann.