Das Aktionsbündnis stellt seine Arbeit einNach 11 erfolgreichen Jahren wird das Kölner Aktionsbündnis zum 25.11. Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen und Mädchen zum Jahresende 2011 seine Arbeit einstellen. Das Büro in der Alten Feuerwache wurde bereits aufgelöst. Nach 11 intensiven Jahren mit einer Vielzahl von Kampagnen, Veranstaltungen, Forderungen und einigem mehr wollen und können wir in dieser Form nicht mehr weitermachen. Männergewalt an Frauen und Mädchen gibt es in Köln zwar immer noch, aber wir freuen uns, dass wir einiges dazu beitragen konnten, Menschen zu sensibilisieren, aufzuklären, zum Nachdenken anzuregen ! Auf unseren in Köln einzigartigen Zusammenschluss, seine Aktivitäten und Erfolge sowie 11 Jahre Kreativität, Engagement und Einsatz fürs Thema sind wir stolz! Diese Website wird noch einige Zeit weiter bestehen bleiben, um Informationen und Anregungen rund ums Thema zur Verfügung zu stellen und zum eigenen Handeln zu motivieren. Kontakt und Infos ab sofort über den Notruf für vergewaltigte Frauen e.V. (Ansprechpartnerin: Irmgard Kopetzky), Tel.: 0221/562035, mailbox@notruf-koeln.de, Fridolinstr. 14, 50823 Köln. Stell Dich nicht so an, Mädel!?Blöde Sprüche von Schulkameraden, Anzüglichkeiten im Büro, Alt-Herren-Witze am Stammtisch, "zufällige" Berührungen im Gedränge, Angst vor Übergriffen in dunklen Ecken, sexistische Werbung im Strassenbild, reißerische Berichterstattung in den Medien, verbale Attacken, pauschale Herabsetzung von Mädchen und Frauen, Prügel, Vergewaltigung, Inzest,... ... Gewalt gegen Frauen ist so vielschichtig wie unsere Gesellschaft. Das Kölner Aktionsbündnis gegen Männergewalt an Frauen will dagegen Zeichen setzen: Keine Toleranz für Männergewalt an Mädchen und Frauen in Köln! Unser Aktionsbündnis bestand aus Männern UND Frauen. Ziel war es, Kölnerinnen und Kölner für das Thema zu sensibilisieren und auf Missstände aufmerksam zu machen. Vor allem am Internationalen Aktionstag gegen Gewalt an Frauen, dem 25.11., aber auch das ganze Jahr über, waren wir mit Ausstellungen, Plakatkampagnen, gezielter Pressearbeit, Infoständen, Mitmachaktionen etc. in Köln und Umgebung präsent. Gleichzeitig wurde versucht, durch die aktive Mitarbeit in Gremien und Arbeitskreisen auf politischer Ebene etwas zu verändern.
|