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Pressemitteilung
2001
26.
November 2001
"Gewalt
gegen Mädchen und Frauen ist voll daneben"
- Aktionstag im KOMED mit viel Power und Kreativität
"Ich
brauch mir nicht zu beweisen, daß ich ein Mann bin. Denn ich
bin stark genug, die Frau zu respektieren", rappen die
Jungs von 1 zu 1'. Damit sprechen sie zwar für einige
ihrer Alters- und Geschlechtsgenossen, leider aber noch lange nicht
für alle. Ob auf der Straße, in der Schule, am Arbeitsplatz,
in der Freizeit oder zu Hause - Frauen und Mädchen erleben
Übergriffe in allen möglichen Formen. Bei Jugendlichen
besonders angesagt' sind verbale Gewaltformen, wie z.B. die
Titulierung von Mädchen als "Schlampe", "Nutte"
oder "Fotze", die primär meist dazu dienen, im Freundeskreis
cool rüberzukommen', aber auch ganz massiven Einfluß
darauf haben, wie den Mädchen begegnet wird. Der Übergang
zu sexualisierter körperlicher Gewalt ist fließend.
"Jetzt
ist Schluß, finito, vorbei mit der Scheisse - wir wollen Respekt,
egal auf welche Weise" fordern daher die Da Sistaz'
aus Porz und zusätzlich mit ihnen 92 Kölner Jugendliche
im Alter von 7-23 Jahren, die sich am Jugendwettbewerb Gewalt
gegen Mädchen und Frauen ist voll daneben' beteiligt haben.
Hedwig Neven DuMont und der 1. FC Köln haben die Patenschaft
übernommen und damit ein wichtiges Zeichen gesetzt.
Beteiligt
haben sich einzelne Jugendliche, aber vor allem auch Jugendgruppen
aus Schulen und Jugendeinrichtungen. Zwar gibt es seit über
fünf Jahren das Netzwerk gegen Gewalt an Kölner
Schulen', das sich vor allem zu rassistischer Gewalt, Streitschlichtung,
u.ä. engagiert, der Bereich Gewalt gegen Mädchen
und Frauen' wird aber nur am Rande thematisiert. Die differenzierten,
kreativen und konstruktiven Beiträge der Jugendlichen in diesem
Wettbewerb zeigen unseres Erachtens klar die Notwendigkeit zu einer
radikal erweiterten Präventionsarbeit an Schulen und im Jugendbereich
allgemein.
Durch
die kreative Auseinandersetzung mit dem Thema im Rahmen dieses Wettbewerbs
sollten Jugendliche dazu ermutigt werden, sich aktiv an der Gestaltung
bzw. Veränderung der Lebensbedingungen in ihrem Umfeld zu beteiligen,
Mitverantwortung zu übernehmen und durch besseres Verständnis
der Situation Solidarität zu entwickeln. Sie sollten dafür
sensibilisiert werden, unangenehme und übergriffige'
Situationen als solche zu erkennen, zu benennen und sich dagegen
zu wehren. Und sie sollten ein Gefühl dafür bekommen,
daß das Engagement und Verantwortungsgefühl jedes/jeder
Einzelnen das gesellschaftliche Klima in einer Stadt nachhaltig
mitbestimmen kann.
Den 1.
Preis von 1500.- DM müssen sich zwei Gruppen teilen: zum einen
fünf Mädchen und Jungs aus der katholischen OT in der
Elsaßstraße, die einen Fotoroman eingereicht haben;
zum anderen drei junge Leute aus der Zollstocker Schule für
Bildung in Medienberufen (BM), die sich unter dem Motto "Sex
sells sucks" Werbungen und Titelbilder von Zeitschriften vorgeknöpft
und Alternativentwürfe gestaltet haben. Beide Einsendungen
haben die Jury gleichermaßen überzeugt. Den 2. Platz
belegte ein 14-jähriges iranisches Mädchen, das ein Multimediaprojekt
(Tonskulptur, Ölbild, Fotocollage und Texte) erarbeitet hat.
Sie bekommt eine digitale Fotokamera, die von Foto Lambertin gestiftet
wurde. Auf den 3 Platz kam eine dreidimensionale Collage von 11
Mädchen der AG Selbstbehauptung der Kopernikus-Hauptschule
in Porz, die nun alle gemeinsam einen Ausflug ins Cinenova machen
können und zusätzlich 100.- DM für die Gruppenkasse
bekommen. Darüber hinaus werden einige Sonderpreise (für
Musik, Mut, die Jüngsten und Neue Medien) verliehen. Aber auch
die anderen Jugendlichen gehen nicht leer aus: Dank der großen
Spendenfreudigkeit von Kölner Unternehmen
bekommen alle TeilnehmerInnen Preise (z.B. Kino-, Schwimmbad- und
Büchergutscheine) für ihre kreativen Einsendungen.
Präsentation
und Preisverleihung werden begleitet von Gesprächen mit Jugendlichen
und Fachleuten (Frau Lenzen vom Kriminalkommissariat KK12, Frau
Becker von der Kopernikus-Hauptschule in Porz, Heinz Sieker vom
Bürgerzentrum Vingst, Frauke Mahr vom Mädchenhaus Köln
e.V. und Gaby Naumann - Selbstverteidigungstrainerin). Der Talk
wird moderiert von Isabel Florido und Andreas Stenschke.
Weitere Programmpunkte des Aktionstages 2001 sind:
· Infobörse mit Rallye - es beteiligen sich 14 Projekte
und Einrichtungen mit Infoständen, zusätzlich gibt es
einen Büchertisch. Bei der Rallye gibt es attraktive Preise
zu gewinnen.
· Die Mitmachaktion Mein Beitrag für Köln
- eine Seite gegen Männergewalt an Mädchen und Frauen'
- bisherige Einsendungen werden ausgestellt, alle BesucherInnen
können sich mit eigenen Beiträgen beteiligen.
· Musikalische Beiträge von Monika Kampmann, Da Sistaz,
1 zu 1 und den MAGIC STREET VOICES
· Eine Abschlußparty mit DJ Tobeyer Noisystylus (2001
DMC German Champ) mit DJ Dynamike, 1 zu 1 - Soundsystem und DJ Condito.
Zusätzlich
noch bis zum 10.12.2001: die Ausstellung Das Fräulein
und der Stöckelschuh - die alltägliche Gewalt gegen Frauen'.
Zu besichtigen in der Magistrale des Stadthauses Deutz (neben der
Kölnarena). Eintritt frei.
Weitere Infos
unter Tel.: 0221/1207367
Um die Liedertexte von '1 zu 1'
und 'Da Sistaz' betrachten
zu können, brauchen Sie den kostenlosen Acrobat
Reader
Wir bedanken
uns bei allen UnterstützerInnen
und SponsorInnen, ohne die der Aktionstag in dieser Form und
Vielfalt nicht hätte stattfinden können.
Pressemitteilung vom 18. November 2001
Gewalt gegen
Mädchen und Frauen ist voll daneben!
Das ist das
Motto des Jugendwettbewerbs, den das Kölner Aktionsbündnis
zum 25.11. im Vorfeld des diesjährigen Internationalen
Tages gegen Gewalt an Frauen ausgeschrieben hatte. Für
die Patenschaft konnten Hedwig Neven DuMont und der 1.FC Köln
gewonnen werden, die auch den Hauptpreis von 1500.- DM überreichen
sollen. Die zahlreichen Einsendungen zeigen, daß man mit so
einem ernsten Thema durchaus auch kreativ umgehen kann: 92 Jugendliche
im Alter von 7-23 Jahren haben sich alleine oder in Gruppen (Schulen,
Jugendzentren, Pfadfinder etc.) mit Liedern, Collagen, Bildern,
Fotostorys, Gedichten und Skulpturen am Wettbewerb beteiligt. Beim
Aktionstag, der am 25.11. ab 15 Uhr im KOMED (Saal und Foyer) im
Mediapark 7 stattfindet, werden alle Einsendungen präsentiert
und prämiert. Isabel Florido und Andreas Stenschke werden die
Preisverleihung und den Talk mit Jugendlichen und ExpertInnen moderieren
(ca. 16.30 - 18.30 Uhr). Dazwischen musikalische Beiträge von
Monika Kampmann, Da Sistaz, 1 zu 1-Band und den MAGIC STREET VOICES.
Der Aktionstag
wird um 15 Uhr von Renate Canisius (SPD) eröffnet, die zusammen
mit ihren drei KollegInnen Angela Spizig (GRÜNE), Josef Müller
(CDU) und Manfred Wolf (FDP) parteiübergreifend die Schirmherrschaft
übernommen hat.
Auf dem Programm
stehen außerdem:
15-20 Uhr:
Infobörse mit vielen Projekten und Organisationen, die in Köln
zum Thema Männer-gewalt gegen Mädchen und Frauen
arbeiten sowie einer Mitmach-Rallye mit attraktiven Preisen
15-20 Uhr:
die Mitmachaktion Mein Beitrag für Köln - eine Seite
gegen Männergewalt an Mädchen und Frauen, die bereits
seit einigen Wochen läuft. Alle bisherigen Beiträge, die
aus Texten, Bildern, Collagen, Fotos etc. bestehen, werden präsentiert
(z.B. auch von Ludwig Sebus, Dimi Breuch, Hella von Sinnen, Markus
Stockhausen), eigene Beiträge können angefertigt werden.
ab 19 Uhr:
Abschlußkonzert mit Da Sistaz (Mädchenband aus Porz),
1 zu 1-Band (Jungen-Hip-Hop-Band), MAGIC STREET VOICES.
20.30-23 Uhr:
Party mit DJ Tobeyer Noisystylus (2001 DMC German Champ) mit DJ
Dynamike, 1 zu 1-Soundsystem und DJ Condito.
Der Schwerpunkt
liegt dieses Jahr inhaltlich - auch im kulturellen Teil - zwar klar
bei Jugendlichen; eingeladen sind aber alle Kölnerinnen und
Kölner, vor allem auch die Erwachsenen. Männer und Frauen,
Mädchen und Jungs, Große und Kleine sollen in einen Dialog
treten. Denn: den anderen verstehen, heißt den anderen
achten. Der 1.Schritt gegen jegliche Gewalt, meint Bäckermeister
Franz-Josef Knieps (59), der ebenfalls einen Beitrag für die
Mitmachaktion eingeschickt hat.
Der Eintritt
für alle Programmpunkte ist frei. Weitere Infos unter Tel.:
0221/1207367
Koordination:
Irmgard Kopetzky (mobil: 0179-3789087)
Aktionsbündnis zum 25.11., Melchiorstr. 3. 50670 Köln,
Tel.: 0221/1207367, Fax: 0221/1207368,
email: aktionsbuendnis@aktiv.org
Pressemitteilung
vom 16. September 2001:
Zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25.11.2001 ruft
das Aktionsbündnis zu einem Jugendwettbewerb auf. Unter dem
Motto "Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist voll daneben"
können bis zum 9. November Texte, Fotos, Grafitti, Videos und
CD's eingesendet werden. Die Patenschaft über den Wettbewerb
haben Hedwig Neven Dumont und der 1. FC Köln übernommen.
Aktiv unterstützen den Jugendwettbewerb der Jugendfilmclub
und JOKOBOX.


Presseberichte
2000
23.
November 2000:
Kölner Stadtrat verabschiedet Resolution: Keine Toleranz für
Gewalt an Frauen und unterstützt die Arbeit des Aktionsbündnisses.


07.
November 2000:
Box-Weltmeister Sven Ottke unterstützt das Kölner Aktionsbündnis.


Mehr
Informationen über Sven Ottke
29.
September 2000:
Kölner Aktionsbündnisses zum 25.11 gegründet.



Hintergrundinformationen
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 1999
Im Jahr 1999 sind im gesamten Bundesgebiet 51.592 Fälle von
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung erfasst worden. Darunter
7.565 gemeldete Vergewaltigungen und sexuelle Nötigungen, 5.495
sogenannte sonstige sexuelle Nötigungen, 2.138 Fälle sexuellen
Mißbrauchs von Schutzbefohlenen, 15.279 gemeldete Fälle
sexuellen Mißbrauchs von Kindern, 10.029 exhibitionistische
Handlungen und Erregungen öffentlichen Ärgernisses, 1.869
Verschaffungen von Kinderpornographie und 678 Menschenhandel-Delikte.
Erstmals wurden die Zahlen der Opfer ausgewiesen, die nach vorheriger
Vergewaltigung oder sexueller Nötigung getötet wurden:
39 plus 33 Menschen bei Mord im Zusammenhang mit Sexualdelikten.
Die
prozentuale Verteilung der Geschlechter auf Opfer- und Täterseite
stellt klar dar, dass Frauen meist Opfer von Gewalt und Männer
sehr oft Täter sind. Bei Vergewaltigung und sexueller Nötigung
werden zu 99,1 Prozent Männer der Tat verdächtigt. Opfer
dieser Delikte sind zu 96,4 Prozent Frauen. 94,7 Prozent der Täter
beim Delikt sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen sind Männer.
Opfer sind dagegen zu 76,1 Prozent Frauen.
Das
Bundesland Nordrhein-Westfalen führt mit insgesamt 1.743 Fällen
von Vergewaltigung und sexueller Nötigung zahlenmässig
die Liste dieser Delikte an. Und von allen bundesdeutschen Großstädten
hat Köln die höchste Rate an Vergewaltigungen zu verzeichnen:
1999 wurden 296 Delikte gemeldet. Die Häufigkeitszahl liegt
damit bei 30,8 Prozent auf 100.000 Einwohner.
Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Köln 1999
Auszug:
1999 wurden in Köln 296 Vergewaltigungen gemeldet. Das bedeutet
einen überproportionalen Zuwachs von 9,63 Prozent gegenüber
dem Vorjahr. Im Vergleich dazu ist die allgemeine Kriminalitätsrate
um 4,16 Prozent gestiegen. In Köln konnten 220 Vergewaltigungsdelikte
aufgeklärt werden. Die Aufklärungsquote stieg von 66,27
Prozent in 1998 auf 71,89 Prozent.
Von
den 296 Vergewaltigungs-Opfern waren 11 männlich. 194 Personen
hatten eine Vorbeziehung zum Täter. Der Tat verdächtigt
wurden zu 99,5 Prozent Männer.
Der
komplette Auswertungsbericht zur Polizeilichen Kriminalstatistik
des Polizeipräsidiums Köln 1999 kann angefordert werden
beim
Polizeipräsidium Köln
Waidmarkt 1
50676 Köln
Tel.: 0221/229-1
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Zur Hintergrundgeschichte des 25. November
Der Internationale Aktionstag gegen Gewalt an Frauen erinnert an
die drei dominikanischen Schwestern Patria, Maria Teresa und Minerva
Mirabal. Aufgrund ihres Widerstandes gegen das Trujillo-Regime wurden
die drei Schwestern am 25. November 1960 ermordet. 1981 wählten
lateinamerikanische und karibische Feministinnen dieses Datum zum
symbolischen Jahrestag der Gewalt gegen Frauen. Seit 1987 nutzen
Frauen weltweit den 25.November, um für ihren Kampf gegen Gewalt
an Frauen Öffentlichkeit zu schaffen.


Ausstellung
"Das Fräulein und der Stöckelschuh"
Das
Kölner "Aktionsbündnis zum 25.11. - Gemeinsam gegen Männergewalt
an Frauen" hat im November 2000 eine Ausstellung konzipiert,
die erst im Kölner Gürzenich und anschließend im Spanischen Bau
des Kölner Rathauses zu sehen war.
"Das
Fräulein und der Stöckelschuh - die alltägliche Gewalt
gegen Frauen":
in Kooperation mit dem Frauenamt Köln vom 16.11.-10.12.2001in
der Magistrale im Stadthaus Deutz (Gebäude
West) neben der Kölnarena. Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do:
8-16 Uhr / Di: 8-18 Uhr / Fr: 8-14 Uhr. Eintritt frei.
Auf Wunsch schicken wir auch einen ausführlichen Ausstellungskatalog
zu (Unkostenbeteiligung: 8.- DM) oder machen Führungen durch
die Ausstellung
Mit
dieser Ausstellung beziehen Kölner Bürgerinnen und Bürger - darunter
zahlreiche Prominente - Stellung.

Kontakt
Kölner
Aktionsbündnis zum 25.11. - Gemeinsam gegen Männergewalt
an Frauen
Melchiorstr. 3, 50670 Köln
Tel.:
02 21/ 12 07 367
Fax: 02 21/ 12 07 368
E-Mail: aktionsbuendnis@aktiv.org
Spendenkonto:
Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen e.V, Kölner Bank,
BLZ 371 600 87,
Kto.: 536 396 004
(unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt, Spenden können
steuerlich abgesetzt werden)

Vita
Frauen und
Mädchen sind im privaten wie im öffentlichen Leben immer wieder
mit Männergewalt konfrontiert.
Was können wir in Köln dagegen tun?
Diese Frage stand für 14 VertreterInnen von Frauenprojekten, Männergruppen
und anderen Organisationen sowie einige engagierte Einzelpersonen
im Vordergrund, als sie am 25.8.2000 das "Kölner Aktionsbündnis
zum 25.11. - gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen" ins Leben
riefen.
Ziel des Bündnisses ist es, jegliche
Form von Männergewalt gegen Frauen sichtbar zu machen; in Köln ein
Klima zu schaffen, in dem Männergewalt an Frauen geächtet wird;
alltägliche Gewalt gegen Frauen auf einer breiten Basis öffentlich
zu diskutieren und Gegenstrategien zu entwickeln.
So organisierte
das Aktionsbündnis - übrigens der erste Zusammenschluß gegen Männergewalt
in Köln, der von Männern und Frauen gemeinsam getragen wird - eine
Veranstaltung zum 25.11., dem Internationalen Tag gegen Gewalt an
Frauen.

25.11.2001
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Internationaler
Tag gegen Gewalt an Frauen 2001
In Vorbereitung
ist eine Veranstaltung im KOMED, Mediapark Köln. Die
Bürgerinnen und Bürger der Stadt Köln sind
wieder herzlich eingeladen.

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05.04.2001
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Gründung
des Vereins Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen e.V.
Der Verein
hat das vorrangige Ziel, die Arbeit des Aktionsbündnisses
zu unterstützen und ist offen für weitere Mitglieder
und Fördermitglieder

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19.12.2000
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Übergabe
eines Forderungskataloges an Kölner Politik und Medien
Vertreter
des Aktionsbündnisses übergaben einen Forderungskatalog
mit 7 Forderungen und 3 Wünschen an die Kölner BürgermeisterInnen
und die Kölner Presse.

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26.11.2000
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Eröffnung
der Ausstellung "Das Fräulein und der Stöckelschuh
- die alltägliche Gewalt gegen Frauen"
An der
Ausstellung, die im Kölner
Gürzenich eröffnet wurde, haben sich zahlreiche
Prominente und Nicht-Promis beteiligt. Die Wanderausstellung
war bis jetzt zu sehen im Spanischen Bau des Kölner Rathauses,
Kreishausgalerie Bergheim, Aula Carolina in Aachen ...
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25.11.2000
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Internationaler
Tag gegen Gewalt an Frauen 2000
Das Aktionsbündnis
gegen Gewalt an Frauen organisierte eine Infoveranstaltung
im Gürzenich mit Informationen, Diskussionsforum, Kunst
und Kultur rund um das Thema "Gegen Männergewalt
an Frauen". Schirmherrschaft hatten die vier Kölner
BürgermeisterInnen: Renate Canisius, Josef Müller,
Angela Spizig und Manfred Wolf. Pate der Veranstaltung war
Boxweltmeister Sven Ottke.
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16.11.2000
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Resolution
des Kölner Rates: Keine Toleranz für Gewalt an Frauen!
Der Kölner
Rat verabschiedete eine Resolution gegen Gewalt an Frauen.
Gleichzeitig riefen die Kölner Räte alle Bürgerinnen
und Bürger der Stadt auf, sich an dem Aktionsabend gegen
Gewalt an Frauen im Gürzenich zu beteiligen.

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25.08.2000
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Gründung
des Kölner Aktionsbündnisses zum 25.11. - Gemeinsam
gegen Männergewalt an Frauen.
Zum ersten
Mal haben sich Frauen und Männer in Köln zusammengefunden,
um auf das Thema Männergewalt gegen Frauen aufmerksam
zu machen.

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Verein
Der
Verein "Gemeinsam gegen Männergewalt an Frauen" wurde
am 5. April 2001 gegründet. Der Verein hat das vorrangige Ziel,
die Arbeit des Aktionsbündnisses zum 25.11. zu unterstützen
und ist offen für weitere Mitglieder und Fördermitglieder.
Ziel
von Verein und Aktionsbündnis ist es in Köln ein Klima
zu schaffen, in dem Männergewalt an Mädchen und Frauen
geächtet und zur Anzeige gebracht wird. Bestehende Angebote
zum Schutz und zur Unterstützung der Opfer sowie zur Arbeit
mit den Tätern sollen gestärkt und zu einem effektiven
Netzwerk verknüpft werden. Ziel ist es auch, eine Diskussion
auf allen Ebenen in Gang zu setzen.
Der
Verein hat sein Büro in der Melchiorstr. 3, 50670 Köln
und ist zu erreichen unter der Telefonnummer 02 21/12 07 367, der
Faxnummer 02 21/12 07 368 und per E-Mail unter aktionsbuendnis@aktiv.org.
Sie
können mitmachen!
Wir suchen Menschen, die aktiv mitarbeiten wollen, UnterstützerInnen,
SponsorInnen usw.
Zur Information finden Sie die Satzung
des Vereins und das Beitrittsformular.
Ein
Spendenkonto für den Verein Gemeinsam gegen Männergewalt
an Frauen e.V. gibt es unter:
Kölner Bank, BLZ 371 600 87, Kto.: 536 396 004.
Unser Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Spenden können
steuerlich abgesetzt werden.
Im
Aktionsbündnis engagieren sich:
Heinz Alenfelder, Barin Bhattacharyya, Bündnis 90/Die Grünen
- Kreisverband Köln, Bernd Deworetzki, FrauenLeben e.V., Frauenberatungszentrum
Köln e.V., Frauenreferat der evangelischen Stadtkirchenverbandes
Köln, Justyna Hadyniak, Ossi Helling, Volker Hoffmann, Kääls
e.V. - Kölner Männerforum, Männer gegen MännerGewalt
e.V., Irmgard Kopetzky, Simone Lehmann, Magic Street Voices, Gaby
Neumann, Notruf für vergewaltigte Frauen, Frauen gegen Gewalt
e.V., Karin Schmidt, Anita Weber, Wildwasser e.V., Monika Wirtensohn.
Einige Statements stehen unter wir
über uns.
Unsere
Aktionen werden von vielen Unternehmen, Vereinen und Privatleuten
unterstützt.
Wir suchen auch weiter Sponsoren und andere Menschen, die uns aktiv
unterstützen wollen. Möglichkeiten bei uns Mitzumachen
gibt es viele. Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail,
wenn Sie Interesse haben uns zu unterstützen.
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